Ein kurzer Auszug aus der Biografie (dem Lebenslauf) von
Wolfgang Amadeus Mozart - Mozart, das ist der Name für Musik schlechthin.
Wolfgang Amadeus Mozart, vollständiger Name: Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Januar 1756 in Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien) war ein Komponist der Wiener Klassik. Teile seines umfangreichen Werks genießen weltweite Popularität und gehören zum Standardrepertoire der Klassik. Er selbst nannte sich Wolfgang Amadé Mozart.
Erste Versuche in Wien und die Italienreise (1766-1771)
Der Rückkehr folgten erste Uraufführungen in Salzburg, darunter auch die Schuloper Die Schuldigkeit des ersten Gebotes, die der elfjährige Mozart zusammen mit den wesentlich älteren Salzburger Hofmusikern Anton Cajetan Adlgasser und Michael Haydn komponierte. Im September folgte eine zweite Reise mit der Familie in das Herzogtum Österreich nach Wien. Um der grassierenden Pockenepidemie zu entgehen, fuhren sie nach Brünn und Olmütz, die Wolfgang und seine Schwester aber auch dort erreichte. Nach der Genesung kehrte Mozart am 10. Januar 1768 nach Wien zurück, wo er das Singspiel Bastien und Bastienne (KV 50), die Waisenhausmesse (KV 139) sowie die Opera buffa La finta semplice (KV 51) fertigstellte. Obwohl vom deutschen Kaiser Franz I bestellt, konnte er die letztere Oper nicht aufführen; Grund dafür waren Intrigen der sog. italienischen Partei um den Hofintendanten Giuseppe Affligio.
Nach 15 Monaten in Wien kehrte Mozart mit seiner Familie am 5. Januar 1769 nach Salzburg zurück. Hier wurde La finta semplice am 1. Mai endlich aufgeführt, und hier erfolgte auch am 27. Oktober mit der Berufung zum Dritten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle die erste, wenn auch unbesoldete, Anstellung.
Knapp drei Wochen später, am 13. Dezember 1769, brach Mozart mit seinem Vater zu seiner ersten von drei außerordentlich erfolgreichen Italienreisen auf, die - mit Unterbrechungen von März bis August 1771 und Dezember 1771 bis Oktober 1772 - fast dreieinhalb Jahre dauern sollte.
Die erste Reise führte sie nach Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Neapel, Turin, Venedig, Padua, Vicenza, Verona, Innsbruck und zurück nach Salzburg. Hier erholte sich Mozart bis zum Herbst um danach zu einem längeren (dritten) Aufenthalt in Mailand zu starten. Von Papst Clemens XIV. wurde er in Rom zum Ritter vom Goldenen Sporn ernannt. Dort gelang ihm auch - nachdem er nur ein einziges Mal dem neunstimmigen, musikalisch höchst anspruchsvollen Miserere von Gregorio Allegri zugehört hatte - diese (vom Vatikan streng geheim gehaltene) Partitur aus dem Gedächtnis fehlerfrei niederzuschreiben. Bei Padre Giovanni Battista Martini studierte Mozart Kontrapunkt. Nach einer Klausur wurde er in die Accademia Filarmonica di Bologna aufgenommen. Dort begegnete er so bedeutenden Musikern wie Giovanni Battista Sammartini, Niccolò Piccinni, Pietro Nardini und Giovanni Paisiello. Am 26. Dezember 1770 erlebte er die Uraufführung seiner Opera seria Mitridate, Rè di Ponto (KV 87) in Mailand, dessen Erfolg beim Publikum zu zwei weiteren Aufträgen führte: der Serenata teatrale Ascanio in Alba (KV 111, Uraufführung in Mailand am 17. Oktober 1771) und des Drammas per musica Lucio Silla (KV 135), Uraufführung in Mailand in der Saison 1772/73. Am 15. Dezember 1771 kehrten Vater und Sohn nach Salzburg zurück, nachdem sich Hoffnungen auf eine Anstellung in Italien nicht erfüllt hatten.
In Salzburg wurde im Jahr 1772 Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld Fürsterzbischof von Salzburg; er folgte dem verstorbenen Sigismund Christoph Graf von Schrattenbach. Vom neuen Fürsten wurde W-A. Mozart im August zum besoldeten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle ernannt. Trotzdem führte dies nicht zu einem Ende seiner vielen Reisen mit dem Vater. Wolfgang versuchte weiterhin, dem engen Reglement des Salzburger Dienstes zu entkommen: vom 24. Oktober 1772 bis zum 13. März 1773 folgte die dritte Italienreise zur Uraufführung des Lucio Silla, und von Mitte Juli bis Mitte Ende September 1773 die dritte Reise nach Wien, bei der sein erstes Klavierkonzert entstandt. Ab Oktober 1773 bewohnte die Familie Mozart den ersten Stock des Tanzmeisterhauses, welches zuvor dem Salzburger Hoftanzmeister Franz Gottlieb Spöckner (ca.1705-1767) gehört hatte.
Quelle Wikipedia 2006
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