Wenige Wochen nach der Uraufführung der Zauberflöte am 20. November 1791 wurde Mozart bettlägerig, am 5. Dezember um 1 Uhr früh starb er und wurde am Tag darauf beerdigt. Er wurde fast 36 Jahre alt.
Seine Todesursache ist nicht eindeutig geklärt. Genannt werden "hitziges Frieselfieber" (Diagnose des Totenbeschauers), Rheuma, Syphilis, Herzversagen und Aderlass. Er selbst war davon überzeugt, dass er vergiftet werde und äußerte sich Constanze dahingehend wenige Wochen vor seinem Tod während eines Besuchs im Prater: "Gewiß, man hat mir Gift gegeben." Die ersten Legenden zirkulierten schon kurz nach seinem Tod. Die wohl berühmteste davon schreibt seinem angeblich missgünstigen Kollegen Antonio Salieri die Täterschaft zu. Vermutlich ist die Todesursache aber bereits in einer Erkrankung während seiner Kindheit zu suchen; die moderne Medizin tendiert dabei zu einer Infektion mit Staphylokokken, welche unzulänglich behandelt wurde und somit zu Herz- bzw. Organversagen führte.
Beigesetzt wurde der große Komponist in einem allgemeinen Grab am Sankt Marxer Friedhof. Seine Witwe besuchte das Grab zum ersten Mal erst nach 17 Jahren. 1855 wurde der Standort seines Grabes so gut wie möglich bestimmt und 1859 an dieser Stelle ein Grabmal errichtet, das später von der Stadt Wien in die Gruppe der Musiker-Ehrengräber am Zentralfriedhof übertragen wurde. Auf der alten freigewordenen Grabesstelle wurde in Eigeninitiative eines Friedhofswärters abermals eine Mozart-Gedenktafel errichtet, die mit der Zeit aus Spolien anderer Gräber zu einem Grabmal ausgebaut wurde, und heute eine viel besuchte Sehenswürdigkeit ist.
Quelle Wikipedia 2006