Das Wort Werkzeug tritt seit dem 12. Jahrhundert im Sprachgebrauch auf. In einigen Kontexten werden Werkzeuge auch als Instrumente bezeichnet, (z. B. chirurgische Instrumente, Beobachtungsinstrumente), hier bürgert sich auch das englische Wort Tool ein. Für die Ausrüstung, den für eine Aufgabe notwendigen Satz an Werkzeug, ist auch Instrumentarium, oder als Sammelbegriff der Apparat, und der englische Ausdruck Equipment in Gebrauch. Veraltet steht auch das Rüstzeug, zu Zeug, dem Wort für „Sächliche Konkreta“, das auch in ‚Werkzeug‘ steckt, und zahlreichen altertümlicheren und fachsprachlichen Ausdrücken für Werkzeugsätze diverser Fachgebiete. ‚Zeug‘ selbst ist mit engl. toy ‚Spielzeug‘ verwandt.
Der Spaten dient zum Lösen, Umdrehen bzw. Bewegen von Boden. Das Spatenblatt sollte der Bodenbeschaffenheit angepasst sein. Je schwerer (toniger) der anstehende Boden ist, desto kleiner sollte das zu verwendende Spatenblatt ausfallen. Es gibt zwei Grundformen des Blatts, viereckige mit vorn gerader Kante für homogenere Böden, und dreieckige, vorne spitze Blätter für steinigere Böden. Die Vorderkante ist teilweise geschärft und gehärtet. Der Spaten wird insbesondere beim Lösen von verdichtetem Boden eingesetzt, dabei wird das Spatenblatt in den Boden getreten, dafür das Querstück an Griff, außerdem sind die Hinterkanten des Blatts umgebördelt. Der Spatenstiel des modernen Spatens ist fest im Spatenblatt eingespannt. Als Griffform gibt es neben dem einfachen Knauf den Spatengriff, als T-oder D-Griff. Loser Boden und Schüttgut wird dagegen am besten mit der Schaufel bewegt. Reicht der Spaten nicht mehr aus, um den Boden zu lösen, weil z. B. Steine oder Wurzelwerk seinen Einsatz übermäßig erschweren oder unmöglich machen, so kann ein Pickel vorab zum Lockern eingesetzt werden.
Eine Grabegabel oder Grabeforke, in der kräftigeren Ausführung auch Gabelspaten, ist als Werkzeug eine Mischung aus Gabel und Spaten. Das Blatt besteht aus drei oder vier oft verbreiterten Zinken, der Stiel ist mittels eines Metallschuhs in das Blatt eingelassen. Die Grabegabel wird zum Lösen und Bewegen von Oberboden verwendet, und gleich dem Spaten zum Wenden, und ähnelt in der Funktion dem – abwinkelten – Karst.
Eine Baumschere, auch Astschere, ist eine lange Schere, mit denen man Äste bis zu einer Dicke von 8 cm abschneiden kann. Sie hat zwei lange Griffe (Länge ca. 65 cm). Einige Baumscheren haben eine Teleskopstange, die bis zu einer Länge von zwei Metern ausgefahren werden kann, um höher liegende Äste eines Baumes zu erreichen. Bei Baumscheren unterscheidet man grundsätzlich zwischen Bypass- und Amboss-Astscheren. Bypass-Scheren sind Scheren bei denen die beiden Klingen aneinander vorbei gleiten, dies ermöglicht einen glatteren Schnitt. Bei Amboss-Scheren trifft die Klinge hingegen auf eine glatte Metalloberfläche. Diese Scheren können mit einem reduziertem Kraftaufwand betätigt werden. Moderne Baumscheren funktionieren nach dem sog. "Seilzugsystem". Dabei wird die Schneide an einen Ast gelegt und mit Hilfe eines Seiles betätigt, damit der Ast abgeschnitten wird. Da sich Baumscheren wie jedes Schneidwerkzeug mit der Zeit abnutzen, sind sie regelmäßig zu säubern und zu schärfen. Quelle Wikipedia 2010
Definition von Gartengeräte/ Gartengeräte: Ein Gartengerät ist ein Werkzeug, welches speziell zur Bearbeitung von Gärten und Parkanlagen dient. Eine mögliche Einteilung der Gartengeräte kann zwischen Geräten zur Bodenbearbeitung, zum Säen und Pflanzen, zum Mähen des Rasens, zum Schneiden, zum Obstbrechen, zum Gießen und Spritzen unterscheiden. Hierbei wird wiederum zwischen den Geräten mit und ohne Motor unterschieden. Bei Gartengeräten mit Motorisierung spricht man von Gartentechnik. Zur Grundausrüstung gehören jeweils ein Spaten, eine Grabegabel (auch: Grabeforke) zum Lockern des Bodens und Entfernen von Wurzelunkräutern, eine Harke und ein Rechen, ein Gartenbesen, eine Handgrabegabel (selten auch: Handforke) zum Jäten, Lockern und Pflanzen, eine Gartenschere, ein Rasenmäher, eine Handsäge und eine Leiter. Eine Baumschere (auch: Astschere) ist sinnvoll, wenn man seine Bäume selbst schneidet, ein Vertikutierer (auch: Rasenlüfter) zum Entmoosen und Lüften des Rasens, ein Häcksler (auch: Schredder), um holzige Gartenabfälle so zu zerkleinern, dass sie zum Mulchen bzw. Kompostieren geeignet sind. Falls Hecken vorhanden sind, eine Heckenschere, für Rosen speziell die Rosenschere. Eine Hippe (Gartenbau) ist praktisch, z.B. zum Anheben der Rinde beim Pfropfen und zum Schneiden von Stecklingen. Zur Grundausstattung jedes Gartens gehört auch ein Garten-Kompostiergerät (Komposter) z. Bsp. aus Holz, Edelstahl oder Kunststoff, welches die Gartenabfälle bei richtiger Handhabung in wertvolle (Humus-) Erde umwandelt. Bei allen Gartengeräten ist auf Qualität zu achten, da sie meist jahrzehntelang in Gebrauch sind. Für die Unterbringung von Gartengeräten gibt es in Baumärkten passende hohe und schmale Schränke, ähnlich einem geschlossenen Regal; auch kann man Leisten verwenden, an denen die Geräte einfach aufgehängt werden. Quelle Wikipedia 2010