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Info...
Cow Parade-Kühe sind bis auf die Grundform pure Handarbeit. Jeder Pinselstrich muss perfekt sitzen. Und trotzdem gleicht kein Stück 100%ig dem Nächsten. Deshalb ist jede Kuh gewissermassen ein Einzelstück.
Wie alles beginnt...
Alles beginnt mit einer lebensgroßen, weißen Fiberglas-Kuh, der "Lein­wand" sozusagen. Es gibt sie stehend, grasend und liegend, sie wiegen etwa 70 Kg. Da sie später meistens draußen stehen müss das Material wetterbeständig sein. Die Kuh ist ein weltweit geliebtes Tier, mütterlich, warm und Milch spen­dend. Unsere sind darüber hinaus gut erzogen, machen keinen Lärm und keine unangenehmen Düfte.
Interessant für Sammler:
Zweimal im Jahr suchen die "Macher" der CowParade aus den neuen CowParade-Städten attraktive Modelle aus und legen sie als Repliken auf. Wichtig für Sammler: Gleichzeitig schicken Sie dieselbe Anzahl älterer Motive "in Rente", damit das Sortiment überschaubar bleibt. Für manche sind diese Repliken der kleine Einstieg in den Kunstmarkt, mit dem sie einen Spendenbeitrag zu einer guten Sache leisten können. Für andere ist das sich ständig erneuernde Sortiment einfach eine wunderbare Sammelleidenschaft geworden.

Cow Parade - Designer Kühe

Jeder hat "seine Story", und die CowParade ist danicht anders. Nur sind manche Stories eben ungewöhnlicher - und diese hat zu tun mit lebensgroßen Kühen aus Fiberglas, einer inzwischen ziemlich großen Anzahl hochtalentierter Künstler und vielen Kunstliebhabern rund um die Welt. Die allererste CowParade wurde 1998 in Zürich veranstaltet, damals mit dem alleinigen Ziel, den lokalen Künstlern ein Forum zu geben, die Vielfalt ihrer Ausdrucksmöglichkeiten zu zeigen. Obwohl ursprünglich als einmaliges Event geplant, erkannte eine amerikanische Gruppe sofort das weltweite Potential dieser Idee und vereinbarte mit dem Schweizer "Erfinder", eine weitere CowParade in New York City zu veranstalten. Dieses Event war ein riesiger Erfolg und machte das Konzept weltbekannt. Heute ist CowParade das größte öffentlich stattfindende Kunstevent der Welt, mit über 30 Veranstaltungen in Städten von Chicago und Sao Paulo bis Tokyo und Paris. Mit über 5000 Künstlern, die an mehr als 4000 Kühen mitgestaltet haben. Wir haben Cowparades auf 4 Kontinenten veranstaltet und jedes Jahr kommen neue Städte hinzu.
         
  
Anders als sonst häufig bei "Philosophien", ist die der CowParade eigentlich sehr einfach. Sie möchte einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu einer Art von Kunst verschaffen, die, obwohl oder vielleicht gerade weil nicht in einem Museum eingepfercht, die Beschäftigung mit Kunst und ihren Gedankenanstößen ermöglicht. Sie möchte darüber hinaus einen sozialen Beitrag im Sinne einer spendenorientierten Organisation leisten. Und sie möchte, daß jede Stadt in der eine CowParade
veranstalten wurde, danach glücklich ist, dieses Event zu Gast gehabt zu haben. Schwer zu erreichen? Man glauben nein. Kunst kann sozial verbindend sein und
insbesondere im Zusammenwirken mit der lokalen Wirtschaft einen wertvollen Beitrag leisten.

Spenden sind ein integraler Bestandteil von CowParade Events. Mehr als 15 Millionen US$ sind inzwischen an lokale gemeinnützige Organisationen geflossen. Die
Mittel dafür kommen im wesentlichen aus 2 Quellen: Die erste ist die am Ende jeder CowParade stattfindende öffentliche Versteigerung der lebensgroßen Original-Kühe. Der überwiegende Teil der Auktionserlöse fließt dann an eine üblicherweise von der veranstaltenden Stadt vorab bestimmten gemeinützigen Organisation. Warum dabei erhebliche Summen zusammenkommen, sollen folgende Zahlen verdeutlichen: Bei einer Auktion werden etwa 140 Kühe versteigert und der Durchschnittspreis war 25.000 US$. Das teuerste bisher versteigerte Kuh-Kunstwerk erbrachte 110.000 US$. Die zweite Quelle für Spenden kommt aus den kleinen Kuh-Modellen, den Repliken der Originale. Vom Verkaufserlös Jeder Kuh wird ein Teil einbehalten und bevorzugt an Kinder-Not lindernde Organisationen geleitet. CowParade ist also sehr viel mehr, als nur ein paar schöne, bunte Kühe.
Medium Cow...
Meditating Cow
Meditating Cow
Jede CowParade zieht sich kreuz und quer durch eine Stadt und egal ob draußen oder in Shopping-Malis ist sie für die Öffentlichkeit jederzeit frei zugänglich. Sobald die "Macher" mit den Verantwortlichen einer Stadt übereingekommen sind eine Parade zu veranstalten, wird geplant, wo die besten Standplätze sind, denn das Ziel ist natürlich so viele Menschen wie irgend möglich mit den Kunstwerken zu erreichen. So bringt ein solches Event viele Menschen zusammen: Behörden, Künstler, Geschäftsleute, Medien, aber nicht zuletzt natürlich auch die Bürger einer Stadt.

Das künstlerische Ziel eines solchen Events ist es, Interesse und Auseinandersetzung mit der Kunst bei den Besuchern anzuregen. Um das letztendlich zu erreichen, ist der erste Schritt, den Kontakt zu möglichst vielen lokalen Künstlern aufzubauen und sie um erste Entwürfe zu bitten. Aus diesen wählt eine Jury dann diejenigen aus, die- als lebensgroße Kuh gestaltet werden sollen. Obwohl die künstlerische Freiheit fast unbegrenzt ist, vermeidet man Markenlogos auf den Kühen, denn CowParade soll kein Forum für Markenwerbung sein.  
 
Large Cow...
Mooti
Mooti