Statue aus Alabaster/ Harz von Schiller und Goethe, ca. 27 x 15 cm. Eine recht ähnliche Interpretation des Denkmals aus Weimar.
"Das Denkmal stellt das Dichterpaar nebeneinander stehend dar: Goethe, der ältere der Beiden, von kräftiger Gestalt und im Hoffrack, ruhig vor sich hinblickend, lehnt an einem Eichenstamm; seine linke Hand erfasst die Schulter Schillers, während er ihm mit der Rechten den Lorbeerkranz reicht. Schiller, jugendlich, von schlanker Gestalt und im langen Gehrock mit teils übergeschlagenem Hemdkragen und offener Weste, hält in der Linken eine Schriftrolle, während die Rechte, halb ablehnend, nach dem Kranz greift. Bemerkenswert ist, dass die „Dichterfürsten“ in gleicher Körpergröße dargestellt sind – obwohl Schiller mit 1,90 m erheblich größer war als Goethe mit nur 1,69 m" Quelle Wikipedia 2010
1788
Am 7.September begegnet Friedrich Schiller zum ersten Mal dem nur zehn Jahre älteren Johann Wolfgang von Goethe (28. 8. 1749 -22. 3. 1832), der damals von seiner Italienreise zurückkehrt. Damals hat sich noch keiner der beiden für den anderen interessiert. Erst sechs Jahre später entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden.
1794
Am 13.6. bittet Schiller in einem Brief Goethe um die Mittarbeit an der neu gegründeten Zeitschrift „Die Horen" und Goethe sagt zu. Die Zeitung entwickelte sich zu einem Gedankenaustausch zwischen Goethe und Schiller.
1805
Als Schiller am 9. Mai 1805 stirbt, ist auch Goethe tief betroffen. Dazu äußert sich Goethe mit den Worten: „ Ich... verliere einen Freund und in demselben die Hälfte meines Daseins". Nach Schillers Tod wurde oft die Frage gestellt, welcher der beiden von Weimar der Größere gewesen sei? In einem Gespräch zwischen Goethe und Eckerrmann am 12. Mai 1825 nahm Goethe zu dieser Frage Stellung und sagte: „Nun streitet sich das Publikum seit zwanzig Jahren, wer der Größere sei: Schiller oder ich, und sie sollten sich freuen, daß überall ein paar Kerle da sind, worüber sie sich streiten können." In diesem Gespräch erinnerte sich Goethe auch an die Vorteile, daß Schiller so viel jünger war. Er gab sein ergreifendes Bekenntnis zu der Dichterfreundschaft, die ihn und Schiller verbunden hatte: „Überall lernt man nur von dem, den man liebt."