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Einhorn
Einhorn aus Alabaster
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Einhorn aus Alabaster
Das edelste aller Fabeltiere
 
Art.Nr.:EG-105U
Versandgewicht:2,00 kg

 
inkl. MwSt (19%)

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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, den 27. Dezember 2006 in unseren Katalog aufgenommen.

   

Das Einhorn ist ein pferdeähnliches Fabeltier mit einem Horn auf der Stirn. Es gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute.

Der Kopf aus Alabaster ist ca. 24 cm hoch.

Das Einhorn ist ein Fabeltier, das einem Pferd (manchmal auch einer Ziege) ähnelt, jedoch ein erhabenes Horn auf der Stirn trägt. Häufig wird es auch mit weiteren vom Pferd abweichenden Merkmalen wie zum Beispiel gespaltenen Hufen (ähnlich einem Paarhufer), dem Schwanz eines Löwen oder einem Ziegenbart beschrieben.

Die Geburt eines Einhorns ("Einhornfohlen") soll ein sehr seltenes Ereignis sein. Bei seiner Geburt soll ein Einhorn noch kein oder nur ein sehr kleines Horn haben. Bis ein Einhorn ausgewachsen ist, sollen zwischen 3 und 10 Jahre vergehen. Nach einer sehr langen Lernphase verlässt das Einhorn irgendwann den Wald seiner Mutter und sucht sich einen eigenen Wald. Dort soll es angeblich die ganze Zeit leben, mit Ausnahme von wenigen Treffen mit anderen Einhörnern. Nur äußerst selten soll es den Wald aus anderen Gründen verlassen. Es ist widersprüchlich beschrieben, ob Einhörner ewig leben oder nur sehr, sehr alt werden und irgendwann aufhören zu existieren.

Einhörner sollen gegenüber Menschen sehr scheu sein. Dies käme daher, dass die Menschen aufgrund des kostbaren Horns Jagd auf Einhörner machen sollen. Es wird auch berichtet, dass nur Menschen, die an Einhörner glauben (oder solche, die reinen Herzens sind), sie auch erkennen können. Alle anderen sollen nur ein ganz gewöhnliches Pferd sehen. In letzter Zeit werden wieder vermehrt angeblich Einhörner gesichtet, was darauf zurückgeführt wird, dass sich viele Menschen Sagen und Mythen als Ersatzreligionen zuwenden, ähnlich dem Glauben an UFOs. Es wird berichtet, dass Einhörner großes Vertrauen in Jungfrauen haben. So zeigen sie sich angeblich einer Jungfrau, wenn diese am Rande des Einhornwalds sitzt, legen ihren Kopf in den Schoß der Jungfrau und schlafen ein.

In vielen Darstellungen von der Jagd auf Einhörner wird diese Vertrautheit genutzt, um die Fabeltiere zu fangen. Eine Jungfrau wartet auf das Einhorn. Ist es eingeschlafen, treten die Jäger aus den Verstecken hervor. Bei den mittelalterlichen Alchemisten symbolisierte das Einhorn das chemische Element Quecksilber.

In der Kunst wird das Einhorn oft benutzt, um Jungfräulichkeit darzustellen. Im Mittelalter war das Einhorn deshalb das Zeichen für die Jungfrau Maria. Man findet es auf der Brosche des Bildes von Stefan Lochner (Madonna im Rosenhag, um 1448, Wallraf-Richartz-Museum, Köln). Berühmt ist das Gemälde "Dame mit dem Einhorn" von Raffael (um 1506, Galleria Borghese, Rom). Das Einhorn findet man ebenfalls auf dem Tafelbild "Der Garten der Lüste" von Hieronymus Bosch (um 1500, Prado, Madrid) sowie bei Lucas Cranach der Ältere (Das Paradies, 1530, Kunsthistorisches Museum Wien).

In der darstellenden Kunst taucht das Einhorn schon in den Kulthöhlen der Jägerstämme auf. Im Pergamonmuseum in Berlin kann man es auf dem Ischtar-Tor aus Babylon bewundern. Es ist zu finden in Altären, (z. B. Einhornaltar im Dom zu Erfurt, frühes 15. Jahrhundert) und in der Bildhauerei z. B. Einhornbrunnen von Prof. Geibel (1960) in Darmstadt.

Eine in der Kunstgeschichte einmalige Darstellung des Einhorns, das nicht nur sein heilkräftiges Horn auf der Stirn trug sondern auch "heilkräftigen Odem" ausatmete, fand sich auf einer geschnitzten, kolorierten Eichenholztafel. Die Tafel tauchte beim Abriss und Neuaufbau der 1570 gegründeten Einhornapotheke in der Kirchstrasse in Darmstadt auf und zierte bis zur Zerstörung der Stadt durch einen Bombenangriff im Jahr 1944 die Schaufensterrückwand. Die Tafel stammte wohl aus dem 18. Jahrhundert. Heute existiert nur noch ein Foto von dieser Tafel.

Das Einhorn findet sich im indischen Mythos ebenso wie in der persischen Schöpfungsgeschichte in der Edda und an mehreren Stellen in der Bibel (hier allerdings wohl durch einen Übersetzungsfehler). Von der Antike bis zur Neuzeit taucht das Einhorn in der zoologischen und medizinischen Literatur auf: Im "Physiologus" (2. Jhdt.), bei Hildegard von Bingen (12. Jhdt.), Albertus Magnus (13. Jhdt.) und in Arzneibüchern bis ins 19. Jhdt. Pater Werinhard Einhorn schrieb 1975 seine Doktorarbeit "spiritalis unicorni".

Seinen mythischen Ursprung soll das Einhorn in der griechischen Mythologie haben. Dort hat Zeus der ihn gesäugt habenden Ziege Almathea ein Horn abgeschlagen (Füllhorn). Um den Stolz und das Edle des so entstandenen Einhorns zu verdeutlichen, gab man ihm den Körper eines Pferdes. Die gespaltene Hufe und der Ziegenbart sind so ebenfalls auf die griechische Mythologie zurück zu führen.

Quelle Wikipedia 2006

   



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